SunsiMed Medizinprodukt

Richtiger Umgang mit der Sonne

Das Sonnenlicht ist für die Gesundheit unseres Körpers unentbehrlich, da es die für den Knochenaufbau lebensnotwendige Bildung von Vitamin D anregt und sich positiv auf unsere Stimmung auswirkt. Zu viel Sonnenlicht kann jedoch ernste Hautschädigungen verursachen.

Viele von uns haben sicherlich schon mal die Quittung für ein zu intensives Sonnenbaden erhalten: Sonnenbrand! Die Folgen eines kurzfristigen UV-Schadens treten häufig erst einige Stunden später auf und können, je nach Schweregrad, mit Rötungen, Schwellungen, Juckreiz und Blasenbildung einhergehen. Sonnenbrand kann ein erstes Anzeichen dafür sein, dass die Haut auch gefährliche Langzeitschäden davongetragen hat, die im schlimmsten Fall sogar Hautkrebs zur Folge haben können. Der richtige Umgang mit der Sonne hilft Ihnen, das Risiko von sonnenbedingten Langzeitschäden und Hautkrebs zu vermindern.

Vorsicht Sonnenbrand

Wie kann ich mich ausreichend vor Sonne schützen?

  • Sonne zwischen 11 und 15 Uhr meiden

    Sonne zwischen 11 und 15 Uhr meiden

  • Sonnenhut, T-Shirt, und Sonnenbrille tragen

    Sonnenhut, T-Shirt, und Sonnenbrille tragen

  • Alle 2 Stunden einen Sonnenschutz mit hohem LSF auftragen

    Alle 2 Stunden einen Sonnenschutz mit hohem LSF auftragen

  • Auch eingecremt im Schatten aufhalten

    Auch eingecremt im Schatten aufhalten

  • Nach Wasserkontakt und starkem Schwitzen Sonnenschutz erneut auftragen

    Nach Wasserkontakt und starkem Schwitzen Sonnenschutz erneut auftragen

  • Viel hilft viel! Sonnenschutz immer in ausreichender Menge auftragen (2mg/cm2)

    Viel hilft viel! Sonnenschutz immer in ausreichender Menge auftragen (2mg/cm2)

  • Trotz Sonnenschutz lange Sonnenaufenthalte meiden

    Trotz Sonnenschutz lange Sonnenaufenthalte meiden

  • Viel trinken

    Viel trinken

Vorsichtiger Umgang mit Sonnenlicht

Wie kann ich mich vor Hautkrebs schützen?

Durch den vorsichtigen Umgang mit Sonnenlicht kann das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, deutlich reduziert werden.

Muttermalratgeber

Fast jeder Mensch besitzt Pigment- und/oder Muttermale. Es ist eine Ansammlung von Pigmentzellen, die sich als braunschwarze oder bläuliche Flecken auf der Haut äußern. Diese können entweder angeboren sein oder sich im Laufe des Lebens entwickelt haben. Selten bilden sich Tumore aus diesen Pigmentzellen, die einem Muttermal sehr ähneln, sich aber schnell zu einem malignen Melanom entwickeln können. Wichtig! Lassen Sie Ihre Muttermale immer vor einer längeren Sonnenperiode untersuchen, danach könnte das Ergebnis verfälscht sein!

  • Auch wenn Ihre Haut Ihnen unauffällig erscheint, nutzen Sie die Möglichkeit eines Hautkrebs-Screenings bei Ihrem Dermatologen, denn jedem Patienten steht ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre eine Vorsorgeuntersuchung zu.
  • Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für Selbstuntersuchungen, auch an Stellen, die vielleicht nicht der Sonne ausgesetzt sind. Verwenden Sie einen Spiegel oder bitten Sie eine vertraute Person, Ihnen zu helfen.
  • Achten Sie besonders auf Veränderungen von Pigmentmalen entsprechend der ABCDE-Regel.
  • Bei einem Verdacht suchen Sie so schnell wie möglich einen Dermatologen auf, denn nur er kann eine professionelle Diagnose stellen. Geraten Sie aber nicht in Panik, denn die meisten Veränderungen sind gutartig.

Sollten Sie Veränderungen wahrnehmen, empfehlen wir dringend einen Arzt aufzusuchen!